Homepage erstellen lassen

Homepage Design & Optimierung

Professionelle Webseite erstellen lassen

  • Webentwicklung und Online Marketing aus einer Hand
  • Laufende Optimierung & Pflege
  • Ich entwickle seit über 10 Jahren Webseiten

Jetzt anfragen »

Wer eine professionelle Homepage erstellen lassen möchte, muss zunächst seine Anforderungen möglichst konkret formulieren. Dies stellt jedoch bereits eine erhebliche Hürde auf dem Web zur eigenen Webseite dar. Denn nur wenige Kunden haben die nötige Erfahrung und die Zeit, eine Webseite mit allen Details zu planen.

Ein guter Webentwickler zeichnet sich nicht zuletzt dadurch aus, dass er die Geschäftsmodelle seiner Auftraggeber in einen Entwicklungsplan umsetzen kann. Im Idealfall bietet der Freelancer dieses sogenannte Roadmapping als eigene Dienstleistung an, die unabhängig von der späteren Umsetzung in Auftrag gegeben werden kann.

Roadmapping

Beim Roadmapping erstellt ein Experte einen Entwicklungsplan für die zu erstellende Webseite (engl. roadmap). Eine gute Roadmap enthält unter anderem die folgenden Punkte:

  • Zielsetzung der Webseite und Vorschläge, wie diese erreicht werden kann (z. B. Generierung von Kundenanfragen, erreicht durch eine optimierte Landing Page/CTAs)
  • Marketing-Strategie und die sich daraus ergebenden Anforderungen an die Webseite (z. B. Suchmaschinenoptimierung, Verknüpfung mit Social Media Plattformen)
  • Content-Strategie (Welche Inhalte sind notwendig und wer erstellt diese?)
  • Anforderungen an das Design
  • Technische Umsetzung
  • Preisspanne
  • Deployment (z. B. Domain-Registrierung, Webhosting, Quellcode-Verwaltung)
  • Wartung & Support (z. B. Updates, Monitoring)

Die detaillierte Vorbereitung macht das Einholen von Angeboten einfach. Anhand der Roadmap können Freelancer und Webagenturen schnell beurteilen, ob sie die Erwartungen des Kunden erfüllen können und welchen Preis sie dafür ansetzen müssen. Auch verkürzt eine gute Roadmap die nötige Zeit für Absprachen vor Projektbeginn. Die meisten Kunden entscheiden sich bei der Umsetzung ohnehin für den Webentwickler, der die Roadmap erstellt hat. Das Roadmapping dient in dem Fall als Testballon für die Zusammenarbeit mit dem Spezialisten, bevor der eigentliche Auftrag vergeben wird.

Wie man eine Webseite plant

Definieren Sie zunächst, welches Ziel und welche Zielgruppe Sie mit der Internetpräsenz erreichen möchten. Danach richten sich alle weiteren Schritte. Sammeln Sie anschließend in einem Textdokument Ihre Wünsche und Ideen zu Inhalt, Struktur, Layout und Design Ihres neuen Webauftritts. Sie können bei Null anfangen oder bereits existierende Texte, Fotos und ähnliches berücksichtigen. Formulieren Sie Ihre Vorstellungen zu jedem Aspekt so konkret wie möglich, um die gewünschte Website zu erhalten.

Zielsetzung der Webseite

Die Ziele von Webseiten können sehr unterschiedlich sein. Für einige Unternehmen dient die eigene Homepage lediglich als Visitenkarte, um bspw. Telefonnummern und Öffnungszeiten zu veröffentlichen. Andere Seiten haben das Ziel, Anfragen von potentiellen Kunden (so genannte Leads) zu generieren. Einige mögliche Zielsetzungen ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

  • Neukundengewinnung / Leadgenerierung
  • Produktverkauf
  • Kundensupport
  • Vermittlung aktueller Information
  • Automatisierung von Arbeitsschritten
  • Präsentation von Produkten oder Dienstleistungen
  • Rekrutierung von Mitarbeitern
  • Vermarktung von Werbeflächen auf der eigenen Website
  • Selbstdarstellung von Unternehmen

Zielgruppe

Der erste Reflex bei der Festlegung einer Zielgruppe ist es oft, als Zielgruppe einfach alle Menschen oder zumindest alle geschäftsfähigen Personen im Inland festzulegen. Denn die wenigsten Webseiten richten sich gezielt nur an Männer oder Frauen oder eine bestimmte Altersgruppe.

Die Eingrenzung der Zielgruppe nach rein demographischen Merkmalen ist jedoch zu kurz gedacht. Vielmehr ergibt sich die Zielgruppe aus der Intention potentieller Webseitenbesucher. Zielgruppe eines Anwalts für Verkehrsrecht sind bspw. Menschen, die kürzlich einen Verkehrsunfall hatten. Zielgruppe eines mittelständischen Industriebetriebs sind bspw. Einkäufer eines Großunternehmens, die einen Auftrag vergeben müssen. Zielgruppe eines Startups sind möglicherweise Analysten eines Venture Capital Unternehmens.

Tipp: Denken Sie bei der Festlegung Ihrer Zielgruppe immer an einzelne Menschen. In den obigen Beispielen sind nicht „das Großunternehmen“ oder „das Venture Capital Unternehmen“ die Zielgruppe, sondern der Einkäufer bzw. der Analyst. Diese Menschen sollten Sie bei der anschließenden Planung Ihrer Webseite stets im Hinterkopf behalten.

Inhalte

Design und Struktur einer Website sollten ganz im Dienst der Inhalte stehen. Deshalb überlegen Sie im ersten Schritt, welchen Content Sie sich wünschen. Die Inhalte richten Sie nach dem Ziel aus.

Gibt es bereits fertige Texte?

Bei einem Relaunch stehen möglicherweise bereits ausgearbeitete Inhalte zur Verfügung, die Sie auf der neuen Website übernehmen können. Wer ein neues Onlineprojekt startet, kann in manchen Fällen bereits existierende Texte von Flyern oder anderen Werbematerialien für die Website adaptieren. In beiden Fällen gilt jedoch, dass Sie ausschließlich professionelle Texte verwenden sollten, die für das Internet optimiert sind. Bereits nach wenigen Sekunden entscheidet ein Nutzer, ob er Ihre Seite wieder verlässt oder sich darauf weiter informiert. Rechtschreibfehler, unverständliche Formulierungen und lange Schachtelsätze schrecken ab, weshalb hier auf Qualität zu achten ist. Wenn keine Inhalte existieren und Sie selbst kein erfahrener Texter sind, sollten Sie einen Profi beauftragen. Fragen Sie den Webdesigner, ob er einen entsprechenden Dienstleister empfehlen oder die Aufgabe selbst übernehmen kann.

Wer soll die Texte einpflegen?

Sie können Ihre vorhandenen Texte dem Webdesigner in einem Word- oder PDF-Dokument übermitteln, damit dieser sie einpflegen kann. Dies ist die einfachste Lösung, da er Content und Design beispielsweise durch die geschickte Kombination von Text und Bildern am einfachsten zu einer ansprechenden Einheit verbindet. Alternativ weisen Sie den Webdesigner an, die Unterseiten mit Blindtext zu füllen, den Sie später mit den richtigen Texten ersetzen. Auch ein Content Management System, das Sie selbst bespielen, ist eine Option.

Sollen zusätzliche Texte erstellt werden?

Nachdem Sie die vorhandenen Texte gesichtet und zusammengestellt haben, werden in der Regel Lücken deutlich. Möchten Sie bestehende Texte erweitern oder benötigen Sie für thematisch neue Unterseiten komplett neuen Content? Dann muss dieser geplant und erstellt werden. Auch hier können Sie die benötigten Texte selbst verfassen oder einen Texter engagieren.

Die wichtigsten Inhalte: Startseite, Über uns, Impressum, Datenschutz

Jede Webseite benötigt auf jeden Fall diese vier Bereiche, für die Sie Inhalte vorbereiten müssen. Auf der Startseite geben Sie dem Besucher einen Überblick, was ihn auf Ihrer Onlinepräsenz erwartet. Auf der „Über uns“-Seite stellen Sie sich beziehungsweise Ihr Unternehmen näher vor. Fügen Sie hier jedoch nur Informationen ein, die für den Besucher relevant sind. Viele Webmaster machen den Fehler, ihre Lebensgeschichte minutiös zu erzählen. Stattdessen will der Leser wissen, wie und warum ausgerechnet Sie ihm helfen können. Wählen Sie daher einige wenige wichtige Stationen Ihrer Karriere oder Firmengeschichte aus, die genau das illustrieren. Rechtlich einwandfreie Seiten benötigen zudem ein Impressum und eine Datenschutzerklärung, auf die der Besucher von allen Unterseiten aus zugreifen kann. Gute Webdesigner besitzen hier Vorlagen, die sie auf Ihre individuelle Seite anpassen.

Wie viele Seiten soll der Webauftritt umfassen?

Eine minimalistische Website kommt bereits mit Startseite, „Über uns“-Seite, Impressum und Datenschutzerklärung aus. Überlegen Sie, welche weiteren Inhalte Sie sich wünschen und wie diese aufgeteilt werden. Jede Unterseite sollte sich mit nur einem Thema beschäftigen, damit sich der Besucher gezielt informieren kann.

Ist ein Content Management System erwünscht?

Bei einem Content Management System, kurz CMS, handelt es sich um eine Software, die der Webdesigner auf Ihrem Webspace installiert. Loggen Sie sich ein in das sogenannte Backend, auf das nur Sie als Seitenbetreiber Zugriff haben, um über eine praktische Nutzeroberfläche selbst Inhalte wie neue Blogposts zu veröffentlichen, bestehende Seiten zu bearbeiten oder neue Inhalte hinzuzufügen. Dank CMS erweitern oder verändern Sie Ihre Website selbst ohne Programmierkenntnisse. Ein CMS kommt häufig zum Einsatz, wenn Sie auf Ihrer Website einen Blog oder News-Bereich betreiben möchten, also häufig neuen Content publizieren. So können Sie oder Ihre Mitarbeiter schnell und ohne externe Hilfe Inhalte veröffentlichen und dabei Folgekosten für den Webdesigner vermeiden. Wer keine selbst durchgeführten Updates plant oder dafür selbst keine Zeit hat, kann sich die ursprünglichen Zusatzkosten für ein CMS meist sparen.

Wird ein Newssystem / Blog benötigt?

Über regelmäßige Neuigkeiten, die Sie beispielsweise in einem Blog oder auf einer News-Seite publizieren, freuen sich nicht nur wiederkehrende Nutzer, sondern auch Suchmaschinen wie Google. Updates signalisieren Aktualität, was Google als Relevanzkriterium für sein Ranking definiert. Ein Newssystem oder Blog macht jedoch nur Sinn, wenn Sie diese Funktionen aktiv und regelmäßig einsetzen. Gibt es bei Ihnen nur wenige Neuigkeiten oder fehlen die personellen Möglichkeiten für Updates, sollten Sie darauf verzichten. Ein leerer Blog oder ein monatelang nicht aktualisierter Newsbereich hinterlassen einen schlechten Eindruck.

Mehrsprachigkeit

Wenn Sie Ihre Website in mehr als einer Sprache erstellen lassen möchten, sollte das der Webdesigner von Anfang an wissen. Eine zusätzliche Sprachversion später hinzuzufügen, ist mit enormem Aufwand verbunden. Überlegen Sie sich, auf welchen Märkten Sie aktiv sind und welche Sprache Ihre Kunden sprechen. Gegebenenfalls engagieren Sie einen Übersetzer, der eine professionelle Adaption Ihrer Inhalte erstellt.

Struktur

Die Struktur einer Website ist für drei Parteien relevant: Für Sie als Betreiber, weil Sie Ihre Inhalte möglichst ansprechend, zielgruppengerecht und leicht verständlich präsentieren möchten. Für die Besucher Ihrer Website, weil sie die gesuchten Informationen möglichst schnell und intuitiv finden möchten. Für Suchmaschinen wie Google, da übersichtlich strukturierte Seiten eine höhere Position in den Suchergebnislisten erhalten.

Wie soll die Webseite aufgebaut sein?

Die Inhalte, die Sie zuvor definiert haben, müssen nun auf einzelnen Unterseiten übersichtlich angeordnet werden. Ideal ist eine möglichst flache Struktur, die den Nutzer logisch von einem Punkt zum nächsten führt. Versetzen Sie sich in Ihre Zielgruppe und überlegen Sie, welche Informationen Besucher in welcher Reihenfolge benötigen könnten. Die Startseite ist dabei der Ausgangspunkt. Ihr untergeordnet sind alle Hauptkategorien wie beispielsweise die „Über uns“-Seite, aber auch Informationen zu Ihrem Angebot. Ergänzen Sie diese Hauptkategorien bei Bedarf um Unterkategorien. Zur allgemeinen Angebotsseite können Sie beispielsweise verschiedene Unterseiten anlegen, die einzelne Produkte oder Dienstleistungen detaillierter beschreiben.

Welche Punkte soll die Navigation enthalten?

Geben Sie jeder geplanten Unterseite einen aussagekräftigen, leicht verständlichen Namen. Dadurch erkennt der Nutzer sofort, welche Informationen er mit dem Klick auf den jeweiligen Menüpunkt erhält.

Gibt es schon eine geplante Struktur der Navigation?

Bei einer Website mit wenigen Unterseiten kann es Sinn machen, alle Navigationspunkte gleichwertig zu behandeln und sie auf derselben Ebene anzuordnen. Bei komplexeren Internetpräsenzen sollte Sie hingegen Unterseiten thematisch zu einer übergeordneten Seite zuordnen. Überlegen Sie sich dafür, welche Unterseiten inhaltlich zusammenpassen, wie sie miteinander verlinkt werden und welche Hierarchie zwischen den einzelnen Seiten existieren. Der Besucher sollte die Struktur möglichst leicht erfassen, damit er nicht die die Orientierung verlieren. Er sollte stets wissen, wo und auf welcher Ebene er sich aktuell befindet. Empfehlenswert ist daher eine Beschränkung auf zwei, maximal drei Hierarchie-Ebenen.

Sollen weitere Dienste berücksichtigt werden?

Zusätzlich zum Menü können Sie auf Ihrer Website weitere Dienste einbinden, zum Beispiel ein RSS-Feed. Dies wird meist über einen orangefarbenen Button gekennzeichnet. Mit einem Klick darauf abonnieren Nutzer Ihr Feed, so dass sie ab sofort Newsbeiträge, Blogposts oder ähnliches von Ihrer Website strukturiert angezeigt bekommen. Das sieht beim Nutzer ähnlich wie in einem Newsticker oder einer Google-Ergebnisseite aus: Er erhält eine Zusammenfassung des neuen Beitrags, die unter anderem die Überschrift und eine kurze Einleitung enthalten kann. Mit einem Klick darauf wird der User zu dem jeweiligen Beitrag auf Ihrer Seite weitergeleitet. Dazu müssen Sie Ihre veröffentlichten Beiträge auch im RSS-Format zur Verfügung stellen. Den RSS-Button, aber auch Social-Media-Buttons wie zu Ihrer Twitter- oder Facebook-Seite, kann der Webdesigner beispielsweise neben dem Menü, in einer Sidebar am Bildschirmrand oder in einem Footer einbinden. Dadurch sind die Buttons genau wie das Menü auf jeder Unterseite sichtbar und der Nutzer kann sie jederzeit anklicken.

Sind verschiedene Nutzerbereiche geplant?

Sie können entweder jedem Nutzer alle Inhalte frei zugänglich machen oder ausgewählte Funktionen in einem durch ein Passwort geschützten Bereich einfügen. Letzteres ist unbedingt nötig, wenn Sie einen Online-Shop betreiben und der Kunde seine Daten hinterlegt. Hier benötigt jeder Nutzer einen individuellen Zugang. Zudem können Sie bestimmte Inhalte wie einen Video-Kurs oder Download-Angebote in einem geschützten Nutzerbereich präsentieren. Hier muss sich der Interessent beispielsweise mit seiner E-Mail-Adresse registrieren, um Zugriff auf den besonderen Content zu erhalten. Hinterlegen Sie Inhalte nach Wunsch kostenlos oder kostenpflichtig. Auf diesem Weg können Sie auch Premiumuser mit besonderen Angeboten belohnen.

Layout & Seitenelemente

Durchdacht präsentiert, führen die verschiedenen Inhalte und Seitenelemente den Nutzer logisch durch Ihr Angebot und bringen ihn dazu, die gewünschte Aktion durchzuführen. Das kann beispielsweise ein Kauf in Ihrem Online-Shop oder die Anmeldung zu Ihrem Newsletter sein. Ein gut geplantes Layout dient daher dem Ziel Ihrer Website.

Aufbau der Startseite

Besucher, die Ihre URL eingeben, landen zuerst auf der Startseite. Diese darf nicht mit zu detaillierten Informationen vollgestopft werden, muss aber aussagekräftig und glaubwürdig sein. Der Nutzer sollte auf den ersten Blick erfassen, was ihn auf Ihrer Onlinepräsenz erwartet. Bei einem Unternehmen muss beispielsweise klar kommuniziert werden, was Sie anbieten und was Sie von der Konkurrenz abhebt. Neben Texten unterstützen auch grafische Elemente wie Bilder oder Videos Ihre Botschaft. Motivieren Sie den Besucher mit den bereitgestellten Informationen dazu, sich weiter durch Ihre Seite zu klicken.

Marketing-Elemente

Eine Website ist ein Marketing-Instrument. Um Besucher zu einer bestimmten Aktion zu motivieren, ist ein sogenannter Call-To-Action, kurz CTA, effektiv. Damit sprechen Sie den Leser persönlich an und fordern ihn auf, etwas zu tun – beispielsweise Ihren Shop besuchen, sich zu einem bestimmten Thema auf einer ausgewählten Unterseite zu informieren oder sich zum Newsletter anzumelden. Die Newsletter-Anmeldung sollte anschließend so einfach wie möglich sein. Am besten eignet sich dazu ein kurzes Formular, in das der Nutzer seine E-Mail-Adresse eingibt. Wer einen Newsletter anbietet, sollte die Anmeldebox an prominenter Stelle auf der Startseite oder in einem festen Bereich wie dem Footer positionieren.

Bildergalerien

Optische Reize haben eine große Wirkung, weshalb jede Website mit passendem Bildmaterial illustriert werden sollte. Wenn Sie zu einzelnen Themen besonders viele Fotos veröffentlichen möchten, lassen sich diese am übersichtlichsten in einer Bildergalerie präsentieren. Dazu sollte der Webdesigner wissen, welche Fotos Sie auf welcher Unterseite zeigen wollen und wie sich diese ordnen lassen. Im besten Fall ergibt sich in der Bildergalerie eine logische Reihenfolge, die dem Besucher visuell eine Geschichte erzählt.

Social-Media-Verknüpfungen

Ob Facebook, Instagram oder Xing: Stellen Sie für den Webdesigner eine Liste mit Links zu all Ihren Social-Media-Profilen zusammen, damit dieser sie gut sichtbar auf der Homepage einbindet. Besucher können Ihnen so direkt folgen. Wählen Sie ausschließlich relevante Profile aus: Ihr privater Twitter-Account hat beispielsweise nichts auf der Seite Ihres Unternehmens zu suchen. Die sozialen Netzwerke bieten Buttons mit dem eigenen Logo an, die Sie in Ihre Onlinepräsenz integrieren können. So erkennt der Nutzer auf den ersten Blick, wo ihn die Verknüpfung hinführt.

Design

Der beste Text und die interessantesten Videos nützen nichts, wenn die Inhalte nicht optisch ansprechend präsentiert werden. Auch hier müssen Sie Ihre Zielgruppe stets im Blick behalten. Wer beispielsweise sachliche Informationen für seine Geschäftspartner im B2B-Bereich bereitstellt, sollte ein entsprechend klassisch-zurückhaltendes Design statt knalliger Farben und Effekte wählen.

Gibt es bereits einen Entwurf?

Formulieren Sie grobe Ideen oder fertigen Sie eine einfache Skizze an, wenn Sie bereits erste Vorstellungen vom Design der neuen Website haben. Dieser Entwurf dient als Basis für den Designprozess.

Gibt es ein Corporate Design?

Das Corporate Design regelt, wie sich Ihr Unternehmen bei allen digitalen und analogen Kommunikationsmaßnahmen optisch präsentiert. Es definiert unter anderem, welche Farben, Designelemente und Schriftarten verwendet werden. Das Corporate Design zielt auf einen stimmigen öffentlichen Auftritt ab, damit die Zielgruppe Ihre Kommunikation als Einheit wahrnimmt und Sie wiedererkennt. Der Webdesigner benötigt Zugriff auf den Styleguide Ihres Corporate Designs, damit er alle definierten Regeln umsetzen kann.

Welche Farben sind absolut unerwünscht?

Zusätzlich zum Corporate Design sollten Sie auflisten, was der Webdesigner unbedingt zu vermeiden hat. Das können beispielsweise Farben sein, die nicht zu Ihrem Angebot passen oder die die Konkurrenz bereits prominent nutzt. Für Auftraggeber, die kein Corporate Design haben, ist dieser Schritt noch wichtiger.

Welche Farben sollen zwingend vorhanden sein?

Das Corporate Design enthält Vorgaben zu Farben, die bei der Unternehmenskommunikation verwendet werden dürfen. Existieren keine Vorgaben, fertigen Sie für den Webdesigner eine Liste mit gewünschten Farben an. Überlegen Sie dazu, welche Farbtöne Sie in Ihrer bisherigen Kommunikation eingesetzt haben, welche Wirkung Farben haben und welche Farben am besten zu Unternehmen und Produkt passen. Definieren Sie konkrete Farben oder geben Sie Präferenzen an, beispielsweise Pastelltöne, kalte Farben oder intensive Farben.

Welchen Stil sollte das Design haben?

Ein zielgruppengerechtes Design spricht den Besucher auf den ersten Blick an. Überlegen Sie, was Ihre Kunden mögen und was gut mit Ihrem Produkt harmoniert. Führen Sie gegebenenfalls eine kurze Umfrage unter Bestandskunden durch. Soll das Design modern und jugendlich wirken, passt eine reduzierte, zurückhaltende Optik besser zu Ihrem Unternehmen oder präsentieren Sie Ihre Produkte eher in einem pompösen Rahmen?

Welche Webauftritte gefallen Ihnen besonders?

Schauen Sie sich während Ihrer Vorbereitungen fremde Webseiten an und erstellen Sie eine Liste mit Internetpräsenzen, die Ihnen gut gefallen. Notieren Sie dazu, was Sie gut finden, etwa das Farbschema, die Menüführung oder das gesamte Design. Diese Webauftritte darf der Designer natürlich nicht kopieren, sie dienen ausschließlich zur Orientierung und zum Eingrenzen Ihrer Vorstellungen.

Welche Webauftritte gefallen Ihnen gar nicht?

Zusätzlich zu einer Liste mit Positivbeispielen sollten Sie Websites auflisten, die Sie aus grafischen, technischen oder inhaltlichen Gründen schlecht finden. Das hilft dem Webdesigner, ein Verständnis für Ihre Erwartungen und Ihren Geschmack zu erhalten.

Grafiken und Bilder

Fotos, Zeichnungen, Infografiken und anderes Bildmaterial lockert Ihre Internetpräsenz optisch auf und übermittelt auf einen Blick wertvolle Informationen, die Sie sonst möglicherweise in einem langen Text zusammenfassen müssten. Daher ist die Auswahl der passenden Bilder ein wichtiger Schritt während der Vorbereitungen zur neuen Website.

Gibt es bereits Grafiken & Bilder?

Am überzeugendsten wirkt eine eigene Bildsprache, die Sie nur mit selbstproduzierten Fotos und Grafiken realisieren. Dazu engagieren Sie am besten einen professionellen Fotografen und Designer. Ist das Bildmaterial bereits vorhanden, übermitteln Sie es an Ihren Webdesigner. Damit kann er einen individuellen Onlineauftritt gestalten. Fehlt das Geld für eigene Fotos, stellen Stockfotos eine Alternative dar. Diese bieten verschiedene Portale wie Shutterstock, Pixabay, Fotolia oder Unsplash teils kostenlos zur Verwendung an. Da die Bilder jedoch für alle Nutzer zugänglich sind, werden die von Ihnen ausgewählten Motive mit hoher Wahrscheinlichkeit auch auf anderen Seiten genutzt, möglicherweise sogar von Ihren direkten Konkurrenten. Dadurch wird Ihr Internetauftritt weniger individuell.

Nutzungsrechte

Vor der Veröffentlichung von Fotos und Grafiken müssen Sie die Nutzungsrechte klären, sonst drohen Strafen. Das Nutzungsrecht legt fest, ob und wie Sie ein Bild verwenden dürfen: Ist eine Bearbeitung erlaubt? Fallen Lizenzgebühren für den Fotografen an? Darf das Bild zu kommerziellen Zwecken verwendet werden? Erklärungen zum Nutzungsrecht, beispielsweise vom Fotografen und von abgebildeten Personen, benötigen Sie schriftlich. Bei Stockfotos erfahren Sie die Lizenzbedingungen vor dem Download.

Ist ein Logo vorhanden oder soll eines erstellt werden?

Ein Logo sollte unbedingt prominent in das Design integriert werden, um ein Branding und einen Wiedererkennungswert zu schaffen. Besitzen Sie bisher keins, beauftragen Sie Ihren Webdesigner oder einen weiteren Designer mit der Erstellung.

Format und Auflösung

Das komplette Bildmaterial muss in einer ausreichend großen Auflösung von 72 dpi bis 120 dpi vorliegen, denn verschwommene oder verpixelte Motive wirken unprofessionell. Ideal für das Web sind komprimierte Dateiformate wie JPG oder PNG, da diese geringere Ladezeiten besitzen. Soll der Webdesigner Ihre Fotos und Grafiken jedoch vor der Veröffentlichung bearbeiten, ist ein offenes Format und eine möglichst große, unkomprimierte Datei empfehlenswert.

Weitere Grafiken & Bilder

Wenn das vorhandene Bildmaterial nicht ausreicht, notieren Sie Wünsche für weitere Grafiken oder Fotos. Diese beschafft der Webdesigner beispielsweise über Stockfoto-Portale.

Gibt es Videos die eingebunden werden sollen?

Empfehlenswert: Bewegtbilder binden den Nutzer an Ihre Website und verlängern seine Aufenthaltsdauer. Videos lassen sich auf Ihrem eigenen Webspace speichern, was bei häufigen Abrufen jedoch viel Speicherplatz und Bandbreite erfordert. Alternativ laden Sie oder Ihr Webmaster die gewünschten Filme auf einem externen Portal wie YouTube oder Vimeo hoch und binden sie anschließend in die Seite ein.

Weitere Seitenfunktionen

Dank vieler Features kann der Webdesigner Ihre Onlinepräsenz genau an die Bedürfnisse von Zielgruppe und Unternehmen anpassen. Besonders im interaktiven Bereich gibt es zahlreiche Optionen, die die Kommunikation mit Ihren Kunden optimieren. Überlegen Sie sich, welche der folgenden Seitenfunktionen auf Ihrer Website sinnvoll sind.

Blog

Ein Blog ist ein ideales Werkzeug für das Content Marketing. Darin können Sie zielgruppengerecht über Produktneuerungen, Unternehmensentwicklungen und sonstige aktuelle Themen berichten. Sie sprechen den Leser auf Augenhöhe an und entscheiden frei über die Themenwahl. Eine Kommentarfunktion ermöglicht es dem Leser, mit Ihnen zu kommunizieren. Für einen Blog benötigen Sie jedoch zuständige Mitarbeiter oder einen externen Dienstleister. Ist die regelmäßige Bespielung nicht möglich, sollten Sie gegebenenfalls darauf verzichten.

Online-Shop

Wer Produkte oder Dienstleistungen anbietet, kann diese über einen Online-Shop selbst verkaufen. So umgehen Sie Zwischenhändler. Dabei ist Vertrauen wichtig: Personen- und Zahlungsdaten müssen über eine gesicherte Verbindung übertragen werden. Der Webdesigner muss wissen, welche Produkte und Kategorien Sie wünschen und welche Sonderfunktionen benötigt werden.

Download-Bereich

Sie bieten Ihren Besuchern White-Papers, Desktophintergründe oder E-Books an, um sie an sich zu binden? Digitale Produkte bündeln Sie am besten in einem Download-Bereich. Dieser kann frei zugänglich oder passwortgeschützt sein.

Forum

In einem Internetforum können Nutzer miteinander diskutieren und auch Sie als Betreiber sollten als Dialogpartner zur Verfügung stehen. Die Beiträge der Nutzer werden gespeichert, so dass nicht unbedingt zeitnah darauf reagiert werden muss. Es kann zu verschiedenen Themen diskutiert werden. Ein Forum macht meist nur Sinn, wenn Sie bereits eine kleine Fangemeinde haben oder diese gezielt aufbauen möchten. Dazu müssen Sie aktiv Gespräche anregen und sich an Diskussionen beteiligen. Andernfalls wirkt ein inaktives Forum abschreckend.

Gästebuch

In Zeiten von Social Media etwas veraltet, aber durchaus noch beliebt: In einem Gästebuch können Ihre Besucher Grüße hinterlassen oder Wünsche äußern. Es eignet sich weniger für den Dialog, sondern gibt den Nutzern eher eine Möglichkeit sich auszudrücken.

Newsletter

Über einen Newsletter kommunizieren Sie Neuigkeiten, Aktionen und ähnliches an Interessenten und Kunden. Auf diesem Weg erreichen Sie Ihre Abonnenten schnell und direkt. Das E-Mail-Marketing eignet sich hervorragend, um Leads zu generieren, Vertrauen bei der Zielgruppe aufzubauen und Kunden an sich zu binden. Auch dafür benötigen Sie ausreichend Personal.

Kontaktformular

Über ein Formular nehmen Interessenten und Kunden unabhängig von Ihren Öffnungszeiten schnell Kontakt mit Ihnen auf. Deshalb hat sich das Kontaktformular zu einem der wichtigsten Interaktionswegen entwickelt. Sie geben vor, welche Felder das Formular hat, zum Beispiel Name, E-Mail-Adresse und Nachricht. Der Nutzer füllt dies aus, woraufhin Ihnen die Botschaft per E-Mail übermittelt wird. Sie sollten zeitnah antworten.

Live-Chat

Schätzt Ihre Zielgruppe die persönliche Kommunikation, ist ein Live-Chat die perfekte Methode. Einer oder mehrere Mitarbeiter beantworten hier die eingehenden Anfragen in Echtzeit und bieten dem Besucher damit schnell Hilfe.

Projektplanung

Damit ein Webdesigner Ihre inhaltlichen, technischen und gestalterischen Wünsche optimal umsetzen kann, ist eine zuverlässige Kommunikation mit Ihnen als Auftraggeber wichtig. Planen Sie die Erstellung einer neuen Website daher als Projekt mit konkretem Zeitrahmen und Budgetvorgaben.

Ansprechpartner

Im Idealfall bestimmen Sie einen konkreten Ansprechpartner, der Entscheidungen treffen darf und mit dem der Webdesigner ausschließlich kommuniziert. Das vereinfacht den Prozess. Geben Sie dem Dienstleister alle relevanten Kontaktinformationen wie Telefonnummer und E-Mail-Adresse.

Erreichbarkeit

Neben den Kontaktdaten des Ansprechpartners informieren Sie den Webdesigner auch über die Erreichbarkeit. Vereinbaren Sie beispielsweise feste Termine oder teilen Sie dem Dienstleister Ihre Bürozeiten mit.

Wer trifft welche Entscheidungen?

Der Ansprechpartner, mit dem der Webdesigner kommuniziert, sollte möglichst alle Entscheidungen treffen, um die Abläufe zu vereinfachen. Gibt es unterschiedliche Zuständigkeiten, erstellen Sie dazu eine Liste mit Kontaktdaten aller Ansprechpartner für den Webdesigner. So kann er sich bei Fragen oder Problemen an den Entscheidungsbefugten wenden.

Wann soll das Projekt fertiggestellt sein?

Ein One-Pager ist weniger aufwändig als eine umfangreiche Unternehmenswebsite mit Online-Shop. Trotzdem sollten Sie für jedes Projekt ausreichend Zeit einplanen, da Ihr Webmaster auch andere Kunden betreut. Vereinbaren Sie einen realistischen Termin für die Fertigstellung und Veröffentlichung der Website. Neben der Planung, Programmierung und Gestaltung sollte genug Zeit für Korrekturen und Testläufe sein.

Budget

Wie viel Geld Sie ausgeben können, beeinflusst die mögliche Anzahl der Arbeitsstunden und Leistungen des Webdesigners. Legen Sie deshalb von Anfang an ein konkretes Budget fest, damit der Dienstleister entsprechend planen kann.

Ist eine Domain/Webspace vorhanden?

Zur Veröffentlichung der fertigen Website benötigen Sie einen eigenen Webspace mit dazugehöriger Domain. Wenn noch nichts vorhanden ist, buchen Sie oder der Webdesigner beides. Achten Sie darauf, dass der Webspace groß und leistungsstark genug für alle Website-Features ist. Die Domain sollte aus einem aussagekräftigen, möglichst kurzen Namen sowie einer passenden Endung bestehen. Wählen Sie entweder eine neutrale Domainendung wie .net oder eine länderspezifische Endung wie .de für Deutschland.

Ist bereits eine Website vorhanden?

Wünschen Sie einen Relaunch einer bestehenden Seite, dann senden Sie die URL dem Webdesigner. Geben Sie dazu an, welche Bereiche und Inhalte übernommen werden können und was komplett neugestaltet werden soll.

Wer soll die fertige Website installieren?

Entscheiden Sie, ob der Webdesigner die fertige Internetpräsenz selbst auf den Webspace hochlädt oder ob er Ihnen die fertigen Daten übermittelt und Sie die Aufgabe übernehmen.

Zugangsdaten

Installiert der Webdesigner Ihre Website, senden Sie ihm die Zugangsdaten für Ihren Webspace, damit er darauf Zugriff erhält.

Webseitenpflege: Updates, Backups, Inhalte

Nach dem Launch eines Internetauftritts ist die Arbeit nicht getan: Es müssen News veröffentlicht und Angebote aktualisiert werden. Manchmal ist das Hinzufügen oder Löschen von Inhalten nötig. Zudem sollten Sie regelmäßige Backups anlegen, damit Sie etwa nach einem Serverausfall die aktuelle Version der Website schnell wieder aufspielen können. Die Pflege können Sie selbst beziehungsweise Ihre Mitarbeiter übernehmen. Fehlt Ihnen dazu Zeit oder Expertise, schließen Sie am besten mit Ihrem Webdesigner einen Vertrag über konkrete Folgeleistungen ab.